Montag, 27. Oktober 2014

Aufbewahrung

Eine Mappe für meine Handnähprojekte

Das erste Produkt meiner Resteverwertung vom letzten Post ist fertig.


Ich habe die Fläche mit den kleinen Quadraten 
zu einer Mappe mit Reißverschluß verarbeitet. 


Hierin werde ich künftig mein Handnähzeug 
und mein aktuelles Handnähprojekt unterbringen.

Die Idee stammt aus einer älteren Zeitschrift von 
Lena´s Patchwork - Trendige Taschen, 
eine Jahresangabe konnte ich nicht finden.


Die Vorderseite ist mit einem Stickbild aus der Serie 
"The simple life" von Anni Downs verziert.
Ringsherum habe ich einige Kreise gequiltet. 
Der Rücken ist in senkrechten Streifen gesteppt 
und auf der Rückseite habe ich die Quadrate diagonal abgesteppt.


Innen hat die Mappe links zwei große Ballontaschen mit Klappe, 
in denen sich eine Menge Kleinzeug, wie z. B. Nähgarn 
oder vorbereitete paper piecing Teile unterbringen lassen.


Die rechte Seite ist dem Werkzeug vorbehalten.


Oben befindet sich ein Nadelmäppchen mit 4 Seiten 
für die verschiedenen Nadeln und 
ein Täschchen für meinen geliebten Lederfingerhut. 


Unten sind Fächer für verschiedene Stifte und eine Schere.


In der Mappe versteckt sich unter dem Futter ein DIN A5 Ordner.
Die Ordner-Ösen (wie heißen diese Teile eigentlich wirklich?)
schauen aus zwei Knopflöchern hervor. 
So kann man noch einige Prospekthüllen 
für Schablonen und Anleitungen mit einheften.
Außerdem bekommt die Mappe so mehr Stabilität.

Geschlossen wird die Mappe mit einem grobzähnigen Reißverschluß.

 
Bis hierher war alles gut. 
Das Annähen der Streifen mit den Reißverschlußteilen 
und des Schrägstreifens rund um den starren Ordner 
war jedoch eine ziemliche Herausforderung.
Da ließ sich wirklich gar nichts biegen und so 
passte der Ordner natürlich auch nicht durch die Nähmaschine. 
Eine dritte Stützhand wäre jetzt sehr nützlich gewesen! 
Das Binding habe ich dann von außen mit der Hand angenäht. 
Jetzt ist alles gut geworden und das Handnähzeug hat ein neues zu Hause.
Mein zweites Resteprojekt zeige ich euch beim nächsten Mal.
Bis bald, Birgit




 


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Wenn die Restekiste überquillt

... dann ist es mal wieder Zeit 

für ein Paar kleinere Projekte.

Alle meine krummen und schiefen kleinen Reste und Stofffitzelchen 
sammel ich immer in einem Karton. 
Jetzt ist es mal wieder so weit, 
der Deckel geht nicht mehr zu.
 

Ach, ich liebe es in der Restekiste zu wühlen, 
zu sortieren und zu kombinieren.

Als erstes habe ich eine Menge kleiner Quadrate (4 cm x 4 cm) 
geschnitten und zusammengenäht.
Daraus ist diese Fläche entstanden.


Ein ganzer Haufen längerer und kürzerer Streifen
 kam auch zum Vorschein.
 Hierfür habe ich mir Quadrate aus Thermolam geschnitten 
und die Streifen von der Mitte nach außen 
immer ringsherum aufgenäht, bis die Fläche voll war. 



Entstanden sind diese 8 crazy Log Cabin-Blöcke.


Ein ganzer Berg winzige schiefe Stückchen, 
meist übrig geblieben vom Paper piecing,
hat sich auch noch angesammelt.


Diese Stückchen, die zu klein sind, 
um noch etwas daraus zuzuschneiden 
und von denen nach Abzug der Nahtzugabe fast nichts mehr zu sehen wäre,
diese Stückchen habe ich auf einem Stück Vlies (H630) 
zu einer Landschaft angeordnet.


Anschließend festgebügelt und im 1cm-Abstand gequiltet.
Noch einige Teile ergänzt und an Stellen, 
an denen es noch zu lose war, ein paar Gräser aufgestickt, 
  fertig!




Warum ist die Kiste immer noch nicht viel leerer?
Der Deckel geht wenigstens wieder zu.
Wie ich meine Resteprojekte weiterverarbeite, 
erzähle ich Euch beim nächsten Mal.
Bis Bald, Birgit