Samstag, 18. Juni 2016

Mein Mysteryquilt aus Rosenstoffen

Passend zur Rosenblüte in meinem Garten ist jetzt 
auch mein Rosenquilt endlich fertig geworden.
 
 
Die Anleitung ist ein Mystery 
aus der Zeitschrift Patchwork Professional.
Eigentlich mag ich ja keine Mysterys.
 Ich arbeite lieber in meiner eigenen Geschwindigkeit 
und wenn ein Projekt so lange liegt,
 fällt es mir immer schwer wieder einen Anfang zu finden 
und weiter zu nähen. 
So auch diesmal. 
 
 
Die ersten Blöcke waren im Herbst 2014 in der Zeitschrift. 
Ich habe angefangen, weil mir die Blöcke so gut gefielen. 
Alle 3 Monate gab es jeweils 6 Blöcke 
zu den Themen Quadrat, Streifen, Dreieck und Kreis.
Das Nähen der Blöcke aus über Jahre 
gesammelten Rosenstoffen hat viel Spaß gemacht.
 
 
Ganz gespannt habe ich auf das Herbst-Heft 2015 gewartet, 
wo endlich der ganze Quilt gezeigt wurde. 
Dann die große Enttäuschung. 
Es gab mehrere Vorschläge, die ich alle furchtbar fand.
Also ab in die Ecke mit dem Heft!


Jetzt habe ich die Blöcke doch endlich 
zu einem großen Quilt verarbeitet 
und bin stolz und froh ihn fertig zu haben.
 

Ich habe die Blöcke in 4 Reihen angeordnet, 
die großen in der Mitte und die kleinen außen 
mit viel Platz zum Quilten dazwischen.
Als Rückseite habe ich eine Vliesdecke verwendet.
Beim Quilten habe ich die geometrischen Muster der Blöcke aufgegriffen.
 
 
 

 
Ich hoffe ich habe euch nicht erschlagen mit so vielen Fotos,
 aber er ist einfach so schön geworden!

Zum Schluß noch ein paar Bilder vom Binding 
und meine Philosophie dazu:

 
An der Frage des Bindings scheiden sich ja bekanntlich die Geister. 
Oft lese ich im www, dass nur ein handgenähtes Binding 
für einen Quilt in Frage kommt und man sich die zusätzliche Zeit 
doch bitte auch noch nehmen solle.
 
Wenn der ganze Quilt maschinengenäht ist, 
warum soll das Binding dann plötzlich von Hand angenäht werden? 
Bei einem handgenähten Quilt sieht es natürlich anders aus, 
da würde ich das Binding dann auch von Hand annähen. 
 In beiden Fällen gilt: ordentlich muß es sein.
 
 
 
Bei Gebrauchsquilts nähe ich das Binding 
immer mit der Maschine an, 
zuerst auf der Rückseite und dann steppe ich es von vorn fest. 
 

Und seht selbst: 
ich finde, besser kann ein Binding nicht aussehen.

Schönes Wochenende.
Birgit

Kommentare:

  1. Also:

    Gut, daß Du das Heft in die Ecke geknallt hast, manchmal sollte man es nach seinem eigenen Gusto machen.
    Dein Quilt ist sehr schön.

    Die Bindingfrage sollte jeder für sich so beantworten, wie er/sie es möchte! ABER... solltest Du jemals an einer Ausschreibung mitmachen wollen (an einer richtig offiziellen mit Juroren), dann MUSS das Binding mit der Hand hinten angenäht sein, denn das ist oft ein ko-Kriterium. Ansonsten gilt und geht was gefällt.

    Nana

    PS: War meine Antwort zu den Farben klar soweit?

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  2. Liebe Birgit,
    schön, dass Du die Blöcke zu einem tollen Quilt verarbeitet hast. Manchmal muss man eine Arbeit beiseite legen. Dann kann man auch wieder mit einem anderen Blick daran gehen. Das Bindig sieht gut aus und so exakt.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Monika

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  3. Hallo Birgit,
    so geht es mir auch oft, wenn Blöcke oder gar ein Top zu lange liegen. Das Binding nähe ich immer mit der Maschine dran und dann mit der Hand nach hinten um. Ich mache das sehr gerne, so als Abschluss. Es kann aber auch daran liegen, dass ich es mit der Maschine einfach nicht ordentlich kann :-) Zum Glück gibt es keine Quiltpolizei ;-))

    Liebe Grüße
    Angelika

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  4. Liebe Birgit,
    ein wunderschöner Rosenquilt und ganz perfektes Binding!
    Liebe Grüße
    Ucki

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