Dienstag, 16. Februar 2016

Schneefärben

Gestern hat es noch einmal geschneit. 
Ich habe schon öfter etwas über das Schneefärben gelesen 
und jetzt wollte ich es selbst mal probieren.

Also schnell eine Sodalösung angesetzt, 
den Stoff eingelegt, zusammengefaltet 
und auf zwei gelochte Backofeneinsätze gelegt. 
Die Einsätze habe ich auf ein paar alte Plastikeisbecher 
in ein altes Backblech gestellt.
Dann schnell den Schnee geholt. 
Einen 5 l -Eimer voll konnte ich ergattern,
 kurz danach war es schon wieder vorbei mit schneien.
Den Schnee habe ich auf die Schalen verteilt
 und dann das Procion-Farbpulver daraufgestreut.
In der Aufregung habe ich vergessen 
von den gefalteten Stoffen ein Foto zu machen.

 
Das Ganze habe ich über Nacht ruhen lassen 
und heute morgen die Stoffe gewaschen und gebügelt.
Ich war so gespannt, was wohl herauskommt. 

Hier sind meine Ergebnisse:
Auf die linke Seite hatte ich karminrotes, türkises und gelbes Farbpulver gestreut.

 Ein Schmetterling


 eine Limettenscheibe

 und ein Lagerfeuer.

Auf die rechte Seite hatte ich goldgelb, fuchsia, blau und türkis gestreut.






Herausgekommen sind verschiedene Blüten

 und ein toller Wasser / Wolkenstoff.

Das erstaunlichste Stück ist dieses:


Ein Stoffstück hatte ich in das Backblech, 
das das Schmelzwasser auffangen sollte, gelegt 
und darauf die Eisbecher als Abstandshalter gestellt. 
Entstanden ist ein wunderschöner kastanienbrauner Stoff 
mit diesen interessanten hellschattierten "Becherblumen".

Das Ergebnis ist toll, 
auch wenn es mir teilweise etwas zu bunt ist.
Auch der Stoff ist mir zu grob, 
nächstes Mal lieber wieder die feinere PW-Qualität.
Jetzt warte ich schon auf neuen Schnee, 
dann werde ich es mit nur 2 Farben in jedem Behälter
 und auch etwas sparsamerer Dosierung noch mal machen.

Fazit: Schneefärben ist toll. 
Mit wenig Aufwand erhält man beeindruckende tolle Stoffe.
Ich werde es auf jeden Fall wieder machen.
Seid kreativ!
Birgit




Sonntag, 14. Februar 2016

365 Challenge

Wieder eine Woche um und 7 Blöcke weiter.
Aber leider habe ich diese Woche nur 3 Blöcke geschafft,
den 8. - 10. Februar.

 
Dann waren erstmal wieder andere Projekte dran.
Die Abgabetermine für die diesjährigen Ausstellungen 
der Patchworkgilde nähern sich.
 Ich hatte das Glück, im Oktober 2 Stoffpäckchen zu ergattern, 
d. h. jetzt aber, dass ich auch 2 Quilts nähen muß. 
Zum Glück sind sie ja nicht so groß.
Nr. 1 habe ich diese Woche abgeschickt 
und bin jetzt mit Eifer bei Nr. 2. 
Leider darf man ja noch nichts zeigen. 
Da müßt ihr Euch noch einige Wochen gedulden.

Diese Woche auch noch entstanden ist dieses Projekt:


Was tun, wenn die Lieblings-Schlafshorts 
an Altersschwäche leidet?
 Da mußte dringend eine neue her, 
aber bitte wieder aus Flanell, so schön kuschelig weich. 
Wie gut, dass sich im Vorrat noch 
ein gut abeglagertes Reststück gefunden hat.
Den Schnitt habe ich von der alten abgenommen.
Schönen Valentinstag, 
Birgit

Sonntag, 7. Februar 2016

365 Challenge

Die erste Februarwoche ist um
und ich habe die ganze Woche keinen einzigen Block genäht.
Wie gut, dass mich das Fernsehprogramm
gestern abend so gar nicht reizte, 
da habe ich die Blöcke dieser Woche 
 doch noch in letzter Minute geschafft.
Die Blöcke 1 -3 waren ja doch erschreckend klein, 
also erstmal den 4. bis 7. Februar genäht:


Anschließend habe ich mich dann doch
an die fehlenden 3 Blöcke gemacht
und heute sind sie fertig geworden:


Am schwierigsten war für mich bisher der Capitel T-Block.
Schaut euch diese winzigen Flying Geese an:


Doch gerade habe ich bei Marita gesehen,
dass ich einen Block übersehen habe.
Den zeige ich dann beim nächsten Mal.

Auch ganz übersehen habe ich,
dass einige neue Leser meinen Block entdeckt haben.
Ich heiße euch willkommen
und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.
Seid kreativ!
Birgit

Montag, 1. Februar 2016

Mikropatchwork


Wohin man schaut, nähen seit Beginn dieses Jahres 
alle wie verrückt winzig kleine Stoffstückchen zusammen. 
Dear Jane, 365 Challenge usw. 


Auch ich habe mich eingereiht. 
Ich nenne es Mikropatchwork.
Letzte Woche fielen mir die abgeschnittenen Dreicke 
von den über hundert Flying Geese meines Medallionquilts 
vom letzten Jahr in die Hände. Ich hatte schon beschlossen, 
dass sie zum patchen viel zu klein
 und höchstens noch für ein Ticker-Tape-Projekt geeignet sind. 
Aber jetzt, wo ich an der 365 Challenge mitnähe,
 hat sich meine Sicht geändert. 


Also ran ans Werk, 
immer zwei Dreiecke zu einem kleinen 2 x 2 cm Quadrat zusammengenäht  
und alle Quadrate zu einem Muster ausgelegt.
 Soll es ein Puppenquilt für die Challenge von Cattinka werden? 
Da fiel mein Blick auf mein Kalenderbuch, 
das auch immer noch nackt herumlag. 
Also habe ich den Miniquilt zu einer Kalenderhülle verarbeitet.


  Immer 4 der kleinen Quadrate habe ich zu einem größeren zusammengenäht und diese dann zu Streifen und schließlich zur Fläche. 


Um das DIN A5 Kalenderbuch zu bedecken, 
waren 5 x 9, also 45 von den größeren Viererquadraten nötig. 
Jedes dieser Quadrate besteht aus 8 kleinen Dreiecken, 
d. h. ich habe 360 Dreiecke auf meiner Hülle verarbeitet.
Erstaunlich! 

Ich liebe diese Kalenderbücher. 
Jedes Jahr nähe ich eine neue Hülle. 
Hier seht ihr meine Bücher der letzten 3 Jahre. 


Und was ich sonst noch damit mache? 
Ich notiere nicht meine Zahnarzttermine, 
sondern ich nutze sie für meine kreativen Projekte. 


Ich klebe Fotos von fertigen Dingen ein, 
mache Zeichnungen von künftigen Projekten 
und notiere meine Ideen und Erfahrungen. 
So entsteht im Lauf des Jahres ein dickes, buntes Buch 
voller Anregungen, Ideen und Erinnerungen. 
Versucht es doch auch einmal. 
Seid kreativ!
Birgit